Sonderherstellung
Bedruckte Klebebänder mit Warn- und Hinweisdruck oder individuellem Werbelogo:
Klebebänder, bedruckt mit Warnsymbolen und Hinweisbedruckungen, geben bestimmte Richtungen und Verhaltensweisen vor, schützen vor gefährlichen Situationen und können Menschenleben retten. Für eine Vielzahl von Bedruckungen gibt es Normen und Richtlinien, wie z. B. die Kfz- und Container-Warnmarkierung nach DIN 30710. Diagonale gestreifte Warnbänder in Schwarz-Gelb sind für örtlich feststehende Objekte und Gegenstände, wie z.B. Säulen oder Deckenbalken, Rot-Weiß für bewegliche Objekte und Gegenstände, wie z. B. Container oder Fahrzeuge auf Baustellen. Mit der links- und rechtweisenden diagonalen Bedruckung geben Sie die Richtung für ein Ausweichen vor.
Mit einer individuellen Bedruckung wie Firmennamen und Logo werden insbesondere Verpackungsklebebänder zum wirksamen Werbeträger und der damit verschlossenen Kartons, Beutel oder die gebündelten Gegenstände sowie die gesicherten Paletten sind die „Visitenkarte“ des verwendenden Unternehmens.
Allgemeine Drucktexte wie „Gesperrt“ – „Freigabe“ – „Nacharbeit“ – usw. organisieren mit der Bedruckung den Warenfluss und sorgen oftmals für eine Qualitätssicherung der Produkte.
Fingerlift / Anfasslasche
Dieser Begriff beschreibt eine spezielle Ausführung bei doppelseitigen Klebebändern.
Doppelseitige Klebebänder werden aufgeklebt und dann ist für die endgültige Verklebung der zusammenzufügenden Gegenstände oder Teile die Abdeckung vom doppelseitigen Klebeband abzuziehen, was oft nur schwerlich möglich ist oder nur mit der Unterstützung eines feinen Messers möglich wird, indem man mit der Messerspitze sehr kontrolliert seitlich in die Abdeckung sticht und diese dadurch anheben kann. Abhilfe schafft hier ein doppelseitiges Klebeband mit einer ein- oder beidseitigen überstehenden Abdeckung, dem sogenannten „Fingerlift“ – die überstehende Abdeckung kann mit den Fingern gegriffen und abgezogen werden. Auch wenn die Herstellung von doppelseitigen Klebebändern etwas aufwendig und kostspielig ist, wird anschließend nicht nur das Handling erleichtert (z. B. Klebelasche eines Briefumschlags), sondern es spart jede Menge Zeit, die in laufenden Serienproduktionen unbedingt mit ihrer Kostenersparnis zu bewerten ist.
Genauso verhält es sich mit optionalen Anfasslaschen bei Stanzzuschnitten, die es in unterschiedlichen Ausführungen gibt. Die Ausführungen sind abhängig von der Verklebungssituation und den konstruktiven Gegebenheiten. Wird z. B. ein Klebepunkt im Inneren eines Zylinders oder in einer Vertiefung aufgebracht, muss die Abdeckung von oben greifbar sein. Dies erreicht man durch eine senkrecht nach oben stehende Abdeckung.
Kreuzspulen
Kleberollen sind generell als plane Rolle mit ihren einzelnen Lagen aufeinander aufgewickelt, daher die Bezeichnung Plan- oder auch Tellerwicklung. Bei dieser Form der Aufwicklung ist die technisch mögliche Rollenlänge recht schnell nach oben begrenzt, da die plane Wicklung insbesondere bei schmalen Breiten zu kippen droht und die Rolle damit zerstört wird.
In schnell laufenden automatisierten Fertigungsprozessen ist mit der maximalen Rollenlänge von plan gewickelten Rollen eine zu häufige Produktionsunterbrechung für den Rollenwechsel erforderlich. Dafür gibt es kreuzgespulte Kleberollen, bei denen das Tape über eine größere Kernbreite hin und her gewickelt wird, wie z. B. bei einer Kabeltrommel. Durch das Hin- und Herwickeln wird eine höhere Stabilität erzielt, so dass auch der Rollenaußendurchmesser zunehmen kann. Mit einer Kreuzspule kann die Rollenlänge um das Hundertfache und mehr vergrößert werden. Dies ist für Produkte, bei denen ein Klebeband „inline“ automatisiert aufgeklebt werden muss, notwendig, um eine rationelle Fertigung realisieren zu können.
Klebefreie Zone
Klebefreie Abschnitte auf Klebebändern dienen für Abdeckmasken, bei denen das Klebeband eine größere Breite zum flächigen Abdecken hat. Für ein geradliniges und knitterfreies Abkleben für eine saubere Lackkante ist diese nur möglich, wenn das Klebeband im mittleren mehr- oder minder großen Bereich nicht klebt. Nur so ist eine genaue Positionierung der Abdeckmaske möglich.
Auch über die Gesamtbreite ist für bestimmte Anwendungen eines Klebebands ein klebefreier Bereich sinnvoll und notwendig. Eine typische Anwendung ist das Klebeband in der Funktion als Trägergriff, weit verbreitet in der Getränkeindustrie für geschrumpfte Einweg-Kunststoff-Flaschen.
Alle Fakten im Überblick
Bedruckte Klebebänder mit Warn- und Hinweisdruck oder individuellem Werbelogo.
Klebebänder mit Fingerlift/Anfasslasche (erleichtert das Abziehen der Abdeckung bei doppelseitigen Klebebändern, indem eine überstehende oder senkrecht greifbare Lasche das Handling vereinfacht).
Kreuzspulen ermöglichen extrem lange und stabile Klebebandrollen, einen größeren Rollendurchmesser und automatisierte Fertigungen ohne ständige Rollenwechsel.
Spleißstellen verlängert begrenzte Trägermaterialien, indem Trägerenden stoß- oder überlappend verbunden werden.
Klebefreie Zonen ermöglichen präzises, faltenfreies Abkleben und dienen bei speziellen Anwendungen (z. B. Abdeckmasken, Trägergriffe in der Getränkeindustrie) der sauberen Positionierung und funktionalen Handhabung von Klebebändern.





